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In den letzten Wochen und Monaten gab es auf vielen Straßen im Landkreis Baustellen, die auch den Busverkehr beeinträchtigten. Einige davon können zum Schulbeginn am kommenden Dienstag nicht abgeschlossen werden. Ein paar Einschränkungen, die es z. T. auch schon vor den Ferien gab, bleiben daher noch bestehen. Darüber hinaus sind während der Ferien noch neue Baustellen hinzugekommen. Das Landratsamt möchte die Fahrschüler daran erinnern bzw. darauf aufmerksam machen.

Folgende Bauarbeiten dauern nach wie vor an:

für den Schulstandort Pfarrkirchen:

  • alle Linien, die die Haltestelle „Pfarrkirchen, Berufsschule“ bedienen: Busse in Fahrtrichtung stadtauswärts halten an der Ersatz-Haltestelle im Bereich der Zufahrt zum European Campus. Für Fahrten Richtung stadteinwärts halten die Busse an der bestehenden Haltestelle „Pfarrkirchen, Galgenberg“ in der Eggenfeldener Straße.

für den Schulstandort Eggenfelden:

  • Linien 6218 und 6219, Baumaßnahme an der B 20 (Ortsumfahrung Eggenfelden): die Busse bedienen in der Zeitlage 13 Uhr die Haltestelle „Eggenfelden Gymnasium“ nicht mehr. Zum Busbahnhof mit Linie 6220. Alle anderen Fahrten dieser Linien bleiben unverändert.
  • Linie 6223, Sperrung B 588 nördlich von Reischach: die Haltestelle „Mitterskirchen“ kann nur dann bedient werden, wenn die Busse ausschließlich den Streckenabschnitt Eggenfelden-Mitterskirchen befahren. Für alle anderen Fahrten, die die gesamte Strecke zwischen Eggenfelden und Altötting befahren, wird an der PAN 28 im Bereich der Friedhofszufahrt eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. „Atzberg“ wird nur bei der Mittagsheimfahrt (Eggenfelden ab 12.20 Uhr) bedient, „Büchel bei Mitterskirchen“ kann nicht angefahren werden.

für den Schulstandort Simbach a. Inn:

  • Linie 7532, Sperrung der PAN 8 zwischen Tann und Noppling: die Busse können die Haltestellen „Eichhornseck, Abzw“ und „Hennersberg bei Tann“ nicht bedienen.

für den Schulstandort Bad Birnbach:

  • Linie 33, Sperrung in Schwaibach: die Haltestelle „Schwaibach, Hs.Nr. 46“ kann nicht bedient werden.

Neu während der Ferien beginnen bzw. haben begonnen folgende Baumaßnahmen und die damit verbundenen Sperrungen:

für den Schulstandort Pfarrkirchen:

  • Linie 6214, Sperrung im Bereich Priel-Peterskirchen: die Busse können die Haltestellen „Peterskirchen, Ort“ und „Plankenbach, Kreuzung nicht bedienen. Die Haltestelle „Priel, Wh“ kann bedient werden, wenn die Busse in bzw. aus Richtung Eitzenham unterwegs sind, ansonsten ist eine Bedienung nicht möglich. Die nächsten Haltestellen für die Fahrgäste sind „Lohmann“, „Baumgarten, Kreuzung oder Feuerwehrhaus“ oder „Bergham“.
  • Linie 6211, Sperrung der Gemeindeverbindungsstraße im Bereich Marchen zur PAN 20 südlich von Hebertsfelden: die Haltestellen „Marchen“, „Rottenstuben“, „Schlettwagen“ und „Schachten bei Postmünster, Abzw“ können nicht bedient werden. Die nächsten Haltestellen sind „Hieb, Abzw“ oder „Wolfsberg bei Postmünster, Abzw“.

für den Schulstandort Eggenfelden:

  • Linie 6219, Sperrung PAN 36 im Bereich Jägerndorf-Zell: die Busse können die Haltestellen „Falkerding“, „Holzhäuseln bei Malgersdorf“, „Döttenau, Abzw. Reisach“ und „Döttenau, Mühle“ nicht bedienen. Die nächsten Haltestellen sind „Jägerndorf“ oder „Zell, Abzw. Altgmain“. Zusätzlich können die Haltestellen „Drahtholzen“, „Ofen bei Zell“ und „Berg bei Zell“ nicht bedient werden, die nächste Haltestelle hier ist „Kleinmünchen“. Für die Busse, die über Stadl und Kleinmünchen fahren gilt darüber hinaus, dass diese die Haltestellen „Zell, Abzw. Altgmain“, „Vogging bei Zell“, „Untersteinbach bei Falkenberg“, „Saliter“ und „Ruderfing“ nicht bedienen können. Fahrgäste nutzen bitte die anderen Busse der Linie 6219, die diese Haltestellen bedienen.
  • Linie 6221, Sperrung der St 2108 im Bereich Schönau, Putzmühle-Bruck: die Haltestelle „Bruck bei Schönau“ wird verlegt. Die Busse halten jeweils kurz nach bzw. vor der Kreuzung mit der Staatsstraße an der PAN 37 (Bruck-Arnstorf). Darüber hinaus kann die Haltestelle "Schönau bei Eggenfelden, Kirchplatz" in Fahrtrichtung Eggenfelden nicht bedient werden. Hierfür wurde eine Ersatz-Haltestelle ca. 70 m weiter in Richtung Eggenfelden eingerichtet.
  • Linie 7534, Sperrung der Gemeindeverbindungsstraße im Bereich Marchen zur PAN 20 südlich von Hebertsfelden: die Haltestellen „Schwaiglehen“, „Rottenstuben“, „March“ und „Sand“ können nicht bedient werden. Die nächsten Haltestellen sind die Ersatz-Haltestelle im Bereich Höllmühl oder die bestehende Haltestelle „Haslhub“.

für den Schulstandort Hebertsfelden:

  • Linie 7534, o. Schulstandort Eggenfelden.

für den Schulstandort Arnstorf:

  • Linie 70, Sperrung PAN 36 im Bereich Jägerndorf-Zell: die Busse können die Haltestellen „Falkerding“, „Holzhäuseln bei Malgersdorf“, „Döttenau, Abzw. Reisach“ und „Döttenau, Mühle“ nicht bedienen. Die nächste Haltestelle ist entweder „Zell, Abzw. Altgmain“ oder auch die Haltestelle „Jägerndorf“, an der die Busse während der Sperrung zusätzlich halten.
  • Linie 6256, Sperrung der St2108 im Bereich Schönau, Putzmühle-Bruck: die Haltestelle „Bruck bei Schönau“ in Fahrtrichtung Arnstorf wird zur Ausstiegs-Haltestelle in der Kreisstraße PAN 37 verlegt. Die Haltestelle „Putz, Mühle“ kann nicht bedient werden, die nächste Haltestelle ist „Schönau bei Eggenfelden, Kirchplatz“.
  • Linie 7544, Straßenbauarbeiten in Reichstorf: die Haltestellen „Pöcking“, „Reichstorf“, „Einstorf“ und „Wohenweis“ können nicht bedient werden. Die nächsten Haltestellen sind „Willing“ oder „Pitzling, Gh Apfelböck“.

Für Schüler, die außerhalb des Landkreises zur Schule gehen:

Die Sperrungen nördlich von Reischach (Linie 6223) und in Vilsbiburg (Linie 2026) bestehen nach wie vor. Während sich bei der Linie 6223 keine Änderungen ergeben haben, trat in Vilsbiburg ein neuer Bauabschnitt in Kraft. Dadurch können die Busse die Haltestelle „Vilsbiburg, Gymnasium“ nicht mehr bedienen. Die Busse halten in der Pfründestraße (Lageplan s. Internet) und die Kinder müssen zu Fuß zu Realschule und Gymnasium gehen. Ankunfts- und Abfahrtzeiten ändern sich nicht.

Neu hinzugekommen ist eine Sperrung in Simbach bei Landau. Dadurch kann die Linie 6236 die Haltestellen „Arnstorf, Fa. Lindner“, „Altmannskinden“, „Zwilling“ und „Ruppertskirchen, Abzw“ nicht bedienen. Die nächsten Haltestellen sind „Arnstorf, Busbahnhof“ oder „Simbach bei Landau, Rathaus“.

Nähere Informationen zu den einzelnen Linien – welche Haltestellen nicht bedient werden können, welche Ersatzhaltestellen es gibt und die genauen Fahrzeiten – gibt es auch im Internet unter www.rottal-inn.de/oepnv  sowie an den Aushängen an den Haltestellen.

 

Rektorin Susanne Hecht hat 102 Schülerinnen und Schüler der Wirtschafts-Mittelschule die Abschlusszeugnisse überreicht, darunter 28 Absolventen das Zertifikat über die Mittlere Reife. 32 Mal gab es das Zeugnis über den qualifizierenden Abschluss der Mittelschule.

Rektorin Susanne Hecht (1. v. r.) gratuliert den Jahrgangsbesten der 9. und 10. Klassen. Dazu gratulierten neben den Ehrengästen auch Bürgermeister Martin Biber (1.v.l.) und der zweite Bürgermeister aus Falkenberg (6. v. l.)

Den Auftakt des Programms bildete ein ökumenischer Gottesdienst in der Klosterkirche. Pfarrer Egon Dirscherl für die katholische und Frau Martina Seiler für die evangelische Kirche stellten die Feier unter das Motto „Und jetzt hast du es in der Hand“.

Im Anschluss daran fand die offizielle Entlassfeier in der Stadthalle Eggenfelden statt, die vom Chor der 5. Jahrgangsstufen mit dem Lied „Hevenu shalom alechem in 10 Sprachen eröffnet wurde. Rektorin Susanne Hecht griff in ihrer Ansprache das Motto „Und jetzt hast du es in der Hand“ auf. Dabei machte sie deutlich, dass dieser Abschluss kein normaler Abschluss sei, da er unter erschwerten Corona-Bedingungen erlangt wurde. Doch die Absolventen haben gelernt, sich diesen Bedingungen zu stellen und zu meistern. Mit dem Erhalt des Zeugnisses habe es jetzt jeder selbst in der Hand, sein Leben zu meistern, denn ein jeder stehe am Anfang eines neuen Weges mit mehr Verantwortung für sich und sein Leben. Dabei könne dieser Weg direkt aufs Ziel gerichtet, aber auch verschlungen sein. Der Eine werde einen glatt asphaltierten, der Andere einen rauen und holprigen Weg vorfinden. Mancher Weg werde dabei in eine Sackgasse führen oder einen großen Umweg bedeuten. Rektorin Hecht wünschte den Absolventen eine berufliche Perspektive zu finden, die den Stärken und Neigungen eines jeden einzelnen entspräche und schloss mit einem Zitat des spanischen Philosophen y Gasset „Freiheit ist der Zwang, sich entscheiden zu müssen“.

Bürgermeister Martin Biber beglückwünschte alle Absolventinnen und Absolventen zu ihrem guten und tragfähigen Abschluss, der für jeden Einzelnen sehr viel Wert habe. Der Abschluss sei etwas Großes und ein Wendepunkt in ihrem Leben, mit dem sich viele Möglichkeiten ergäben. Weiter zur Schule zu gehen sei nicht der einzige Weg, so Martin Biber, auch eine Ausbildung im Handwerk sei eine Möglichkeit, im Beruf erfolgreich zu sein. Handwerk habe goldenen Boden. Zum Schluss machte er noch einmal deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler die Gesellschaft der Zukunft seien.

Auch der Elternbeirat, vertreten durch Kathrin Ruppmannsperger, beglückwünschte die Entlassschüler und meinte, das Leben sei wie eine Zugfahrt, während der viele Haltestellen aber auch Umwege zu bewältigen seien. Gemeinsam mit den Eltern sei ein jeder schon vor Jahren in den Zug gestiegen, den aber die Eltern in absehbarer Zeit verlassen würden. Freunde stiegen zu, würden den Zug aber auch wieder verlassen. Eine Reise voller Freude, Leid, Begrüßung und Abschied erwarte sie. Besonders wichtig dabei sei, immer das Beste zu geben, so Frau Ruppmannsberger zum Ende ihrer Rede.

Für den Förderverein gratulierte Sandra Brodschelm den diesjährigen Absolventen. Es sei der Abschluss einer Zeit, die vor vielen Jahren begonnen habe. Heute gäbe es für viele einen Grund zu feiern. Die Schüler feierten, die Schule los zu werden, die Eltern den erfolgreichen Abschluss ihrer Kinder, auf den sie ganz besonders stolz seien und nicht zu Letzt die Lehrer, die wieder einen erfolgreichen Jahrgang entlassen können. Zum Schluss wünschte Frau Brodschelm den Entlassschülern etwas aus ihrem Leben zu machen, der Grundstock sei gelegt.

Nach „Hotel California“ (Eagles), von Charbel Kadadihi (10aM) an der E-Gitarre gespielt, nahm Rektorin Susanne Hecht zusammen mit Bürgermeister Martin Biber die Ehrung der Jahrgangsbesten vor.

Quali-Beste sind Diana Cazan (1,3), Ferdinand Göksu (1,6), Noah Maicher (1,8) und Anna Popova (1,9). Die beste Durchschnittsnote in der Mittlere-Reife-Prüfung erreichten Pia Niedernhuber (1,56), Bettina Ruppmannsberger (1,78) und Lai Zhang Shally (2,0).

Nach der Zeugnisverleihung durch die Schulleitung und der jeweiligen Klassenleiter ging man zum gemütlichen Ausklang über. Dazu bereiteten der Elternbeirat in Zusammenarbeit mit den Hauswirtschaftslehrerinnen Sabine Hirler und Susanne Kritzenberger ein einladendes Büfett vor, das vom Förderverein spendiert und im Service von fleißigen Schülern unterstützt wurde.

 

Wirtschafts-Mittelschule Eggenfelden unterstützt erneut die Kronkorken-Aktion

Die Wirtschafts-Mittelschule Eggenfelden hat auch in diesem Jahr fleißig Kronkorken gesammelt und übergab nun stolze 100 Kilogramm an die Initiatorin Susanne Wasmeier. Die Freude darüber ist bei allen Beteiligten sehr groß. "Das ist ein großer Schritt in Richtung dritter Tonne", freut sich Susanne Wasmeier.

Unterstützt werden mit der Aktion Kinder und Jugendliche im Landkreis Rottal-Inn, die es nicht immer leicht haben auf ihrem Weg. Durch diese Aktion kann ihnen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert werden, indem Therapien bezahlt oder hilfreiche Alltagsgegenstände finanziert werden.

Auch im nächsten Schuljahr soll die Aktion an der WMS Eggenfelden weiter unterstützt werden und die Schüler sind motiviert, fleißig zu sammeln. "Das ist eine schöne Aktion, denn es kann jeder Schüler und jede Schülerin leicht mitmachen. Miteinander ist es einfach besser", betont Wertebotschafterin Laura Treise, welche die Aktion an der WMS mit den Lehrerinnen Marina Marschel-Bauer und Anja Felixberger organisierte.

Erfolgreiche Kronkorken-Aktion: (von links) Lehrerin Anja Felixberger, Initiatorin Susanne Wasmeier, Wertebotschafterin Laura Treise, Rektorin Susanne Hecht, Verbindungslehrerin Marina Marschel-Bauer. - Foto: red

Susanne Wasmeier heißt jeden willkommen, ihre Aktion zu unterstützen. "So einfach geht's: Müll vermeiden, Umwelt schonen, Gutes tun!" Wer die Aktion finanziell unterstützen und den Schrottpreis aufbessern möchte, findet hier das Spendenkonto:

Hans Lindner Stiftung,

IBAN: DE62 7432 0073 0370 3135 55,

Verwendungszweck: Kronkorken Aktion Wasmeier.

Name und Anschrift bitte ebenfalls angeben, falls eine Spendenquittung erwünscht ist. Abgegeben werden können die Kronkorken bei Susanne Wasmeier in Schönau, Baron-Riederer-Str. 20. Unter 0170/637 98 38 können Interessierte jederzeit anrufen und die Abgabe vereinbaren. Größere Mengen würde Susanne Wasmeier auch selbst abholen. „Also nicht vergessen: Bei den heißen Temperaturen viel trinken und dabei jeden Kronkorken sammeln", wirbt sie um weitere Unterstützung. - red

Kunstwerk der Schüler in der Eingangshalle der Wirtschafts-Mittelschule

Fast hatte man sich schon Sorgen machen müssen, dass die große Halle hinter der imposanten Glasfassade der Wirtschaftsmittelschule Eggenfelden eher unansehnlich bleiben würde: Kühles Weiß sorgte für ein eher kahles Gefühl - doch das haben jetzt Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihrem Kunstlehrer Tobias Abtmeier geändert: "Das Tor der Zukunft" heißt das eindrucksvolle Werk, das mit seinem surrealistischen Stil nicht nur ein optischer "Hingucker" ist, sondern für den einen oder anderen Besucher vielleicht ein Anlass, ein paar Minuten innezuhalten und sich Gedanken zu machen, was die Zukunft bringt.

Der Surrealismus als Kunstform entstand in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Der Spanier Salvador Dali ist einer seiner berühmtesten Vertreter. Die Kunst dieser Zeit ist beeinflusst durch die Psychoanalyse, nicht wenige Werke-man denke an Dalis schmelzende Uhren als oft wiederkehrendes Motiv – bildeten Träume ab, in denen Erfahrungen, manchmal auch Ängste, ein Bild bekamen.

"Das Tor der Zukunft" steht allen offen - nicht nur den jungen Künstlern, sondern auch (v.l.) Bürgermeister Martin Biber, Direktorin Susanne Hecht, den Klassenlehrerinnen Alexandra Pongratz und Marina Marschel-Bauer und Kunstlehrer Tobias Abtmeier (r.). Foto: hl

"In unsrer Zeit, in der Kriege, Klimaerwärmung und die Angst vor der Zukunft präsenter sind als je zuvor, bietet der Blick in diese Zukunft nicht unbedingt Anlass zu Optimismus", sagt Kunstlehrer Abtmeier. Umso mehr freute es ihn, dass die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8cM und 8dM mit Ehrgeiz und Elan bei der Sache waren, als es darum ging, das großflächige Werk an die Wand zu bringen: "Sogar in den Pfingstferien opferten sie ihre Freizeit, um das Projekt voranzubringen."

Beim "Tor der Zukunft" ging es um viel mehr, als "nur" ein Bild an die Wand zu malen. Planung, Strukturierung der Aufgaben, ein Gerüst aufbauen, die Farbe anbringen, die Holztafel neben dem Werk gestalten und anbringen: Das alles wurde im Teamwork vorbereitet, das Ergebnis kann sich jetzt sehr gut sehen lassen. "Die Schülerinnen und Schüler haben hier etwas gelernt: Es lohnt sich, längerfristig zu planen, um etwas Großartiges zu schaffen, auch wenn man sich manchmal etwas unsicher ist", davon ist der Kunstlehrer überzeugt.

Direktorin Susanne Hecht ist begeistert von der Leistung der Schülerinnen und Schüler: "Die Schüler haben sich für diese Sache sehr begeistert, sie haben durchgehalten bis zum Schluss", hat sie miterlebt. Das "Tor der Zukunft" werde sicher nicht das einzige von Schülerinnen und Schülern gestaltete Kunstwerk in der Schule bleiben: "Wir werden immer wieder besondere Themen aufgreifen, bei denen wir spüren, dass sie die Kinder bewegen, in ihrem Leben und auch in -ihrem Lebensraum Schule", so die Schulleiterin, die sich herzlich bei allen Beteiligten und vor allem bei den jungen Künstlerinnen und Künstlern und ihrem Lehrer bedankte.

Bürgermeister Martin Biber war ebenfalls zur Präsentation des Werkes gekommen: "Hut ab vor dieser Leistung", sagte er nach dem eingehenden Studium des Gemäldes. Man spüre, so Biber, dass sich die jungen Leute Gedanken machen über ihre Zukunft und er wünschte deshalb, dass sie alle einen guten Weg in eine gute Zukunft finden. - hl

Handwerksprojekt an zwei Mittelschulen- Bänke für den Pausenhof gebaut

Eggenfelden/Wurmannsquick. Die Baubrache boomt, doch dieser Erfolg wird zum Problem, denn: Es fehlt der Nachwuchs an den Baustellen. Bauberufe haben bei Schülerinnen und Schülern, die sich Gedanken machen über eine Berufsausbildung, keinen guten Ruf. Schmutzige, laute, und harte Arbeit - dieses Bild ist noch in vielen Köpfen. Doch dieses Bild stimmt so schon längst nicht mehr, davon will die Bauwirtschaft junge Leute mit einer interessanten Aktion überzeugen.

An den Mittelschule in Eggenfelden und Wurmannsquick waren zum Schuljahresende Handwerker im Haus - allerdings nicht, um Schäden an den Gebäuden zu beseitigen, sondern um zu zeigen: Arbeiten am Bau, das ist interessant, abwechslungsreich und es wird auch noch gut bezahlt. Und die Schülerinnen und Schüler waren in beiden Schulen erst neugierig und dann auch eifrig dabei, als es darum ging, selbst einmal auszuprobieren, ob die Arbeit mit Hammer, Bohrmaschinen und Schraubenzieher nicht doch recht interessant sein könnte. Und "ganz nebenbei" wurden in beiden Schulen in den Werkräumen sehr nützliche Projekte umgesetzt, von denen auch nachfolgende Schülergenerationen profitieren können: "Unsere Jungen und Mädchen der 8. Klassen haben Bänke gebaut, die jetzt den Ruhebereich des Pausenhofes bereichern und die so schön und bequem geworden sind, dass sie uns noch viele Jahre Freude bereiten werden", sagt Dagmar Rottbauer, Konrektorin an der Schule in Wurmannsquick und Klassleiterin einer 8. Klasse.

Es sitzt sich prima auf den neuen Bänken für den Pausenhof der Grund- und Mittelschule Wurmannsquick: Das konnten (vorne, v.l.) Stefanie Rabe (bfz Passau), Stefan Wagner (Hager. Holzbau), Alois Perl (Firma Kellhuber), Konrektorin Dagmar Rottbauer (Klassleiterin 8. Klasse), Franz Bauer (Rektor der Grund- und Mittelschule Wurrnannsquick) und Roland Meßner (Geschäftsführer der Firma Kellhuber) bestätigen, hier mit der 8. Klasse.

"Diese Bänke sind bequem, sie sehen schön aus - das habt ihr richtig gut gemacht, die kriegen einen Ehrenplatz im Pausenhof": Das bestätigte Schulleiterin Susanne Hecht von der Wirtschaftsmittelschule Eggenfelden (vorne, 3.v.l.) ihren Schülerinnen und Schülern und den Azubis von Hager Holzbau und Kellhuber.

Auch Susanne Hecht, Rektorin der Wirtschafts-Mittelschule Eggenfelden, war begeistert von der Aktion: "Es ist einfach eine gute Sache, wenn man ganz ohne Vorbehalte an ein Berufsbild herangeht - heute haben Jungen und Mädchen ja eigentlich die selben Möglichkeiten. Die Rollenbilder sind aber immer noch in den Köpfen, aber sicher können Mädchen genauso gut den Zimmererberuf erlernen wie Jungen".

Zufrieden mit der Aktion zeigte sich auch Stefanie Rabe vom. Bfz Passau, das die Aktion verantwortlich durchführte: "Das Handwerk bietet insbesondere in den Berufen am Bau, aber auch in vielen anderen Bereichen, große Chancen. Der Fachkräftemangel kann nur ausgeglichen werden, wenn wir die jungen Leute begeistern können, wenn wir ihr Interesse wecken können. Das ist auch in Eggenfelden und Wurmannsquick sehr gut gelungen, nicht zuletzt auch durch den Einsatz der Firmen und der Schulen schon im Vorfeld der Informationstage - dafür möchte ich mich herzlich bedanken." - hl

Schulleitung

Rektorin: 
   Susanne Hecht

Konrektor:
 
  Michael Eder

Adresse

Wirtschafts-Mittelschule Eggenfelden

Schulstraße 5
84307 Eggenfelden

Tel.: 08721 2004
Mail: verwaltung[at]mittelschule-eggenfelden.de

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